der.finanzjurist Stand 25.10.2026 · Allgemeine Information, keine Steuerberatung im Einzelfall
Rechner zum Reel

Am 4. Januar bucht deine Bank ab. So landet die Buchung bei null.

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Fang mit Zeile A an: der Wert deines Fonds am 1. Januar 2026. Den findest du im Jahresdepotauszug deiner Bank.

Für 2026 ist der Basiszins so hoch wie nie, die Vorabpauschale auf deine ETFs also größer als in jedem Jahr davor. Der Rechner zeigt dir, wie viel es bei deinem Depot ist. Die Checkliste sorgt dafür, dass dein Freistellungsauftrag bis Silvester dort liegt, wo die Pauschale anfällt. Zum Ausfüllen und Abhaken.

5 Seiten, sofort per WhatsApp Jeder Schritt mit Paragraf Kommt direkt per WhatsApp
3,20 %
beträgt der Basiszins für 2026. So hoch war er seit Einführung der Regel noch nie
207 €
Steuer auf 50.000 Euro im Aktien-ETF, wenn der Freistellungsauftrag bei der falschen Bank liegt
0 €
Steuer auf dieselben 50.000 Euro, wenn der Freistellungsauftrag beim Depot liegt
Warum dieser Rechner

Die Steuer ist meist vermeidbar. Sie fällt nur an, weil der Freibetrag bei der falschen Bank liegt.

Viele haben ihren Freistellungsauftrag vor Jahren bei der Hausbank erteilt und nie wieder angefasst. Dort bringt er 12 Euro Zinsen, beim Depot greift dann nichts. Zwei Handgriffe bis Silvester ändern das.

1

Die Rechnung

Depotwert am Jahresanfang mal 70 Prozent vom Basiszins. Davon bleiben bei Aktien-ETFs 30 Prozent steuerfrei, auf den Rest gehen 26,375 Prozent.

784 € steuerpflichtig bei 50.000 €
2

Der Freistellungsauftrag

1.000 Euro im Jahr, 2.000 Euro für Paare. Er muss bei der Bank liegen, bei der die Pauschale anfällt, und für 2027 gelten.

Reicht bis rund 63.700 € im Aktien-ETF
3

Die Anrechnung

Die Vorabpauschale ist eine Abschlagszahlung wie beim Stromanbieter. Beim Verkauf wird abgerechnet, was du vorab gezahlt hast, wird angerechnet.

Vorauszahlung, keine Zusatzsteuer
Die Bank bucht ab, ob Guthaben da ist oder nicht.

Liegt kein Geld auf dem Verrechnungskonto, zieht die Bank die Steuer notfalls über deinen eingeräumten Dispo ein. Dann zahlst du Zinsen auf eine Steuer.

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  • Der Rechner für 10.000 bis 200.000 Euro, mit und ohne Freistellungsauftrag, für Singles und Paare.
  • Das Blatt zum Ausfüllen in acht Zeilen, mit dem Beispiel aus dem Reel.
  • Die Checkliste Freistellungsauftrag: prüfen, aufteilen, für 2027 gültig machen.
  • Verrechnungskonto und Nichtveranlagung: was bis zum 4. Januar erledigt sein muss.
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Was drinsteht

Sechs Abschnitte, jeder Schritt mit Paragraf.

Der Rechner zeigt dir die Zahl für dein Depot, die Checkliste die Handgriffe, mit denen sie auf null fällt.

01

Der Rechner

Wie die Vorabpauschale für 2026 berechnet wird und wie viel es bei dir ist.

  • Die Rechnung in vier Schritten mit dem Beispiel aus dem Reel.
  • Die Tabelle nach Depotgröße und eine Faustformel für jede Zahl.
  • Das Blatt zum Ausfüllen mit Deckel und Zwölftel-Regel.
02

Der Freistellungsauftrag

Warum der Auftrag für 2027 zählt und wie du ihn richtig verteilst.

  • Der 4. Januar 2027 und was er für deinen Freibetrag heißt.
  • Checkliste in acht Punkten, von der Summe bis zum Kinderdepot.
  • Dein Blatt zur Aufteilung auf mehrere Banken.
03

Bis Silvester

Was sonst noch vor der Buchung erledigt sein muss.

  • Verrechnungskonto decken, damit der Dispo nicht einspringt.
  • Nichtveranlagungsbescheinigung bei Einkommen unter dem Grundfreibetrag.
  • Die Anrechnung beim Verkauf, mit Beispiel.
Passt das zu dir?

Für wen dieser Rechner gemacht ist.

Richtig hier bist du, wenn …

  • du einen thesaurierenden ETF oder Fonds im Depot hast, auch per Sparplan
  • dein Freistellungsauftrag noch bei der Hausbank liegt und du nicht weißt, ob er beim Depot greift
  • du Konten oder Depots bei mehreren Banken hast und den Freibetrag aufteilen musst
  • du studierst oder wenig verdienst und gar keine Steuer zahlen müsstest

Eher nicht, wenn …

  • du nur Einzelaktien oder Anleihen hältst; die Vorabpauschale betrifft Investmentfonds
  • dein Depot in einem geförderten Vertrag liegt, etwa Riester, Rürup oder betriebliche Altersvorsorge
  • du eine Steuerberatung für deinen Einzelfall suchst; der Rechner erklärt die Regel, nicht deine Steuererklärung
Porträtaufnahme des Absenders der.finanzjurist

der.finanzjurist

Die juristische Perspektive auf Geldthemen

Als Finanzjurist sehe ich jedes Jahr dasselbe: Die Steuer auf die Vorabpauschale wäre fast immer vermeidbar gewesen. Sie fällt an, weil der Freistellungsauftrag bei der falschen Bank liegt. Das kostet fünf Minuten im Online-Banking, aber nur, wenn man es vor dem 4. Januar erledigt.

Der Rechner fasst die allgemeine Rechtslage zusammen. Er ersetzt keine Steuerberatung in deinem Einzelfall; wie sich deine Kapitalerträge auf deine Steuer im Ganzen auswirken, klärt eine Steuerberaterin oder ein Lohnsteuerhilfeverein mit deinen Zahlen.

50.000 Euro im ETF. 207 Euro Steuer. Oder null.

Der Rechner zeigt dir die Zahl für dein Depot, die Checkliste die zwei Dinge, die du bis Silvester erledigst.

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